unterwegs – ein Podcast
vom Neuen Anfang
Zum Ende der Osteroktav geht unser neuer Podcast „Unterwegs“ online.
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Nachdem Helmut Müller in seinem Beitrag die Stimmen der Beter des Vaterunsers hörbar gemacht hat, begibt sich Peter Esser im Geiste als Reporter an das Osterfeuer und sammelt Eindrücke aus einer fiktiven Gemeinde. Zwischen Deutungen und Erfahrungen in der Feier des Osterfestes verdichtet sich eine persönliche Frage: Was bedeutet mir eigentlich Ostern?
Angesichts einer Osternachtsfeier mit fehlendem spirituellem Tiefgang macht sich Helmut Müller Gedanken über manchen Teilnehmer, der das Vaterunser offensichtlich mitbetet, aber scheinbar das Geglaubte dahinter in Frage stellt. Der Autor setzt ein Glaubenszeugnis dagegen und plädiert für "ora et labora" im Sinne von Beten UND Arbeiten. Damit zeigt er, wie sich Sonntags- und Werktagschristentum gegenseitig befruchten können.
Jesus hat der Kirche geschenkt, sein Pascha immer neu zu vergegenwärtigen. Im eucharistischen Mysterium gibt er Anteil an seinem Tod, an Auferstehung und Erhöhung. Weil er sich gehorsam in die Hände der Menschen überliefert, beginnt vom Abendmahlssaal aus die Überlieferung der Eucharistie. Wie Petrus sollen wir lernen, Jesus an uns handeln zu lassen.
Für das Alte Testament ist der Tod vor allem Beziehungsabbruch. Zu Gott. Zum Mitmenschen. Als Jesus stirbt, wird Gott in dieser Isolation als Lebendiger gegenwärtig: Der Tod des Verlorenen ist nie mehr gottlos. Durch den Liebestod des absolut Lebendigen stirbt der Tod: Das Paradox von Ostern. Tod und Auferstehung: Momente eines einzigen Geheimnisses.
Chuck Norris hat das Leben besiegt, Jesus Christus sogar den Tod! Einen ähnlichen Internet-Hype, wie es ihn um die kürzlich verstorbene Kino-Ikone gab, wünscht sich Patricia Haun für die diesjährige Osterbotschaft.